Das verlängerte Fronleichnams-Wochenende nutzten die Kanuten in diesem Jahr für eine Ausflug zum Ammersee.
Von Klausi vorbildlich vorbereitet, für alle gebucht und organisiert, freuten wir uns auf eine schöne Zeit! Und das trat dann auch ein!

Wie immer, mit unseren Pavillons und Bierbänken und -Tischen im Gepäck machten wir uns schon am Mittwoch-Mittag in Richtung Bayern auf. Den schönen Tag wollten wir noch für einen kurzen Abstecher zum Wörthsee nutzen. Leider war für dieses Wochenende sehr viel Wind vorhergesagt, und so mußten wir die Tour auf dem Wörthsee leider etwas verkürzen.
Der Campingplatz in Utting am Ammersee wurde für die nächsten vier Tage unser Zuhause. Am nächsten Tag ging es gleich früh los. Die „Nordrunde“ war geplant. Da es wieder relativ windig war, beschlossen wir, die Seeüberquerung schon am Anfang hinter uns zu bringen, und dann am Ufer entlang zurückzufahren. Und tatsächlich schüttelte es uns ordentlich durch…
Am nächsten Tag war geplant, mit dem Schiff, oder dem Kajak wer möchte, auf die andere Seeseite nach Herrsching zu fahren, und zum Kloster Andechs zu wandern. Da die Wetteraussichten sehr unbeständig waren, entschieden sich alle für die Seeüberquerung per Schiff. Ausserdem lockte die Techniker auch die Fahrt mit dem Raddampfer. Über einen wunderschönen Wanderweg gings dann hoch zum Kloster Andechs, und natürlich dem dazugehörigen Biergarten!! Nach dem Genuss von Klosterbräu und Schweinshaxe wanderte nur noch ein sehr kleines Grüppchen den Berg wieder runter. Der Rest fuhr mit dem Bus.
Nun war noch die Südrunde dran. Da die Strecke doch auf rund 25 km kalkuliert war, drehten die meisten nach rund 7 km wieder um und nur ein kleines Grüppchen vollendete die Tour mit einer erneuten, etwas schaukeligen, Seequerung.

Am Sonntag hiess es dann Abschied nehmen. Aber auch den Rückweg wollten wir noch mit einer kleinen Paddeltour nutzen. Wir fuhren zum Lech und erkundeten die Litzauer Schleife bis Schongau. Die Litzauer Schleife ist eine wunderschöne Strecke zum Paddeln. Diese Landschaft besteht nur aufgrund ihres strengen Schutzes. Der amtliche und ehrenamtliche Naturschutz hat die Staustufe 5 und somit die Flutung dieser Strecke mit viel Herzblut und Engagement vor vielen Jahren verhindert. Für uns ein toller Abschluss!
Vielen Dank an Klausi für die Organisation und die vielen helfenden Hände!
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Barbara


